Alex Pflegestelle
  Schon gewusst?
 

Haben Sie schon gewusst:




-
Woran erkenne ich gutes Trockenfutter?

Jeden falls nicht an den hübschen Bild der Verpackung! Auch nicht daran, dass dort meine Hunderasse zu sehen ist.

Rückschlüsse über die Qualität des Futters kann auch nicht allein aus der Analyse eines Trockenfutters (x% Rohprotein, y% Fett, z% Rohfaser usw.) gezogen werden.

Bericht folgt!


Futter kann das Verhalten eines Tieres mit beeinflussen


Welches Futter ist am Besten? Wichtig ist welche Aminosäuren, Mineralien, Fette, Spurenelemente oder Vitamine in welcher Menge enthalten sind.


-Fettsäuren können einen Einfluss auf das Verhalten eines Hundes haben. So ergaben Studien bei einem Hund mit gesteigerten Aggressionsverhalten, dass er einen niedrigeren Spiegel an Omega 6 Fettsäuren hatte.  

-Mais der gerne als Füllstoff in der Hundenahrung zu finden ist, sollte nicht an gestressten, ängstlichen Hunden gefüttert werden. (Niedriger Gehalt an Aminosäure Tryptophan.) Hier kann es zu einer Verschlimmerung kommen.

-
Mais enthält aber auch das Enzym Tyrosinhydroxylase.
Durch sie werden die Stresshormone, (Fluchhormon Adrenalin, das Kampfhormon Noradrenalin und die Selbstbelohnungsdroge Dopamin) verlangsamt.
Bei Hyperaktiven oder Balljunkys, die durch Dopamin gesteuert sind, kann es das Verhalten pos. beeinflussen. werden 

Bei Hyperaktive und Aggressiven Hunden sollte man wissen, dass die Aminosäure Phenylalanin, die in Innereien, Rind und Wildfleisch zu finden ist, das sie die Basis für die Bildung des Stresshormone ist.
Um so mehr Aminosäure vorhanden  sind um so mehr Stresshormone können aufgebaut werden.

Eine Typgerechte Fütterung, kann als ein weiteres Mosaiksteinchen in der ganzheitlichen Therapie von Hunden mit Verhaltensproblemen betrachtet werden.




-Das ein Wolf oder auch ein Wildhund bis zum 5 Lebensmonat  nicht von seinem Rudel getrennt ist.

Das Rudel unternimmt stets alles gemeinsam. Das sichert dem Tier das Überleben. Trennung vom Rudel bedeutet für den Hund Lebensgefahr. Wir können uns jetzt vielleicht vorstellen, dass es eigentlich sehr grausam ist, sich einen Hund anzuschaffen und diesen dann bereits als Junghund jeden Tag mehrere Stunden allein im Haus oder im Zwinger zu lassen.
Erst mit 10 Monaten beginnen die Wölfe in der Natur, sich einmal stunden- oder tage-weise vom Rudel zu lösen. So ist dies der passende Zeitpunkt, den Hund daran zu gewöhnen, zeitweise einmal einige Stunden allein zu bleiben. Wer gezwungen ist  seinen Hund regelmäßig jeden Tag mehrere Stunden allein zu lassen, sollte mindestens zwei Hunde halten. So sind die Tiere nicht allein und fühlen sich sicherer.


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-Dass der Wolf und der Rabe in einer sozialen
 Mischgruppe zeitlebens eng zusammenleben.
Das erste was Wolfsbeobachter lernen ist: „ Wenn du Wölfe
suchst, musst du in den Himmel schauen. „Die Augen der Wölfe“,
wie die Indianer sagten.
Günther Bloch stellte bei Freilandbeobachtungen fest, dass
stets dieselben Rabenfamilien in der Nähe derselben Wolfs-
familien nisten, gemeinsam mit ihnen auf die Jagd gingen
und nach Hause zurückkehrten.
Beide Spezies haben ihr ganzes Leben lang einen Nutzen
von ihrer Beziehung. Sie gehen nicht nur eine Symbiose
auf bestimmte Zeit ein, sondern leben –wie Mensch und
Hund – ein Leben lang in einer sozialen Mischgruppe zu-
sammen.
So wie der Welpe aus seiner Höhle klettert, gibt es keinen
Tag mehr, an den er nicht mit Raben zu tun hat. Er prägt sich
nicht nur den Geruch seiner Familie, sonder auch der ge-
fiederten „Familienmitglieder“ ein. Der strenge Geruch der
Rabenfelder wird für sein ganzes Leben in seinem Gehirn
abgespeichert .
Der Rabe, der stark futtermotiviert ist, wartet, dass etwas
Futter für ihn abfällt. Schon junge Rabenvögel lernen, wie
weit sie sich Wölfen nähern können und wie sich diese
verhalten. Wolfwelpen und Raben spielen sogar zusammen
fangen oder jagen sich gegenseitig Knochen und Fellreste
ab. Sie toben gemeinsam umher und interagieren im Spiel
(im Kreis laufen, gegenseitig austricksen und Ähnliches)
und auch ältere Raben necken gern mal die älteren Wölfe
in dem sie ihnen am Schwanz ziehen oder dicht vor der
Schnauze herum hüpfen. Unter Wölfen und Raben findet
eine ständige Interaktion und Kommunikation statt.
Der Warnruf der Rabenvögel, warnt die Wölfe vor heran-
nahenden Feinden. Erscheint dieser Warnruf, schickt die
Wolfmutter ihre Jungen durch ein Alarmwuffen in die
sichere Höhle. So prägt sich schon der Welpe den Warnruf
des Rabenvogels ein. Erwachsene Wölfe können die ver-
schiedenen Warnrufe und Kommunikationslaute der Raben
sehr genau unterscheiden.  
Der Rabe warnt den Wolf nicht ohne Grund, denn ohne die
Unterstützung der Wölfe könnten die Raben keinen Kadaver
öffnen. Außerdem haben Raben eine Neophobie, d.h. sie
haben Angst vor Neuem. Ein Kadaver der nicht von Wölfen
getötet wurde, wird nur sehr selten und äußerst vorsichtig
genährt. Wohingegen sie sich einen Beuteriss vom Wolf
ohne zu zögern auf den Kadaver stürzen.
Fazit:
Die frühe Prägung und Sozialisation auf eine andere Spezies
hat der Hund vom Wolf „geerbt“. Aber er hat nicht nur die
soziale Fähigkeit entwickelt, mit dem Menschen zu leben,
sondern auch mit anderen Arten, die zum Haushalt gehören
und mit denen er gemeinsam eine soziale Gruppe bildet.
Wobei dies jedoch nur speziell für diese Gruppe im Haus gilt.


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-Wie Hunde Farben sehen.
Blau, Violett ……………. sieht der Hund als Blauton (sind gut
sichtbar)
Gelb, Orange, Grün ….sieht der Hund als Gelbton (diese Farben
kann er nicht unterscheiden)
Rot…………………………….sieht der Hund als dunkles Grau/
Schwarz (kann er gut von weiß unterscheiden)

(Laut Kalifornischen Wissenschaftler Gerald H.Jakobs, Jay Neitz und
Timothy Geist von der Universität Santa Barbara)


Wenn Sie also demnächst Ihren Hund ein neues Spielzeug
schenken wollen, sollten Sie wissen, dass der orange Ball
auf der grünen Wiese, für den Hund farblich nicht zu unter-
scheiden ist. Gleiches  gilt für den Hundesport: Für uns
Menschen sind gelbe und rote Hindernisstangen auf
grünem Rasen gut zu erkennen. Ein Hund jedoch kann
diese optisch kaum erkennen. Für ihn wäre es viel besser,
wenn die Stangen blau wären, da hier der Schwerpunkt
seiner Farbwelt liegt.

Warum die Augen anders sind :                                                                                                                                          
Dies hat seinen Ursprung in der Entwicklungsgeschichte.
Bevor der Hund vom Menschen domestiziert wurde, war
er als Jäger überwiegend morgens und abends in der
Dämmerung aktiv, um nach Beute zu jagen. Seine Augen
sind somit ideal an die Dämmerung angepasst. Entscheid-
end für den Jagderfolg war es , dass die Augen Bewegungen
insbesondere von Beutetieren rasch wahrnehmen konnten.
Farbigkeit war dafür nicht entscheidend. Das spiegelt der
Aufbau des Hundeauges wieder.

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Wie man das Alter des Hundes errechnet
 
  • Hunde kleiner Rassen haben eine höhere Lebenserwartung als Hunde einer großeren Rasse
  • Schlanke Hunde leben länger als Hunde mit Übergewicht.
  • Rüden und Hündinnen haben eine gleich hohe Lebenserwartung.
  • Je nach Größe und Rasse erreichen Hunde das Seniorenalter mit etwa 6 bis 8 Jahren.

 

 

Wollten sie nicht schon immer wissen, wie alt ihr Hund in Menschen Jahren wäre? 
Schließlich kommen Hunde doch nicht erst im Alter  von 15 Jahren in die Pubertät...

Die Faustregel 1 Menschenjahr entspricht 7 Hundejahren kann man so nicht
anwenden, da kleine Rassen langsamer und große schneller altern.

Dies ist eine Richtlinie nach der Sie das Alter ihres Hundes in etwa einordnen
können.

 Große Rassen   ab 45 kg  8 14  18  22  31  40  49  58  67  76  85  94  100                   
 Mittlere Rassen 15-45 kg  10  18  21  27  33  39  45  51  57  63  69  75  80  85  90  95  100          
 Kleine Rassen    bis 15 kg  15  20  24  28  32  36  40  44  48  52  56  60  64  68  72  76  80  84  88  92  96  100
 Hundealter     (Jahre)  0,5  1  1,5  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  18  19  20


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-Das Mandeln Blausäure enthalten. Eine Aufnahme größerer Mengen kann zur Vergiftungserscheinungen in Form von Erbrechen mit deutlichen „ Mandelgeruch“, Atemnot und Kreislaufschock führen.

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-Obstkerne (Kirsche, Pflaume, Aprikose, etc.) enthalten ebenfalls
Blausäure
Bei zerhackten, zerbissenen Kernen kommt es ebenfalls zu Vergiftungs-
erscheinungen: Symptome: Speicheln, Erbrechen, Durchfall,
Fieber, Atemnot, Krämpfe bis hin zum Tod.

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-Sehr  gefährlicher ist die Aufnahme von Rosinen oder Weintrauben.
Bereits 200 Gramm können bei einem mittelgroßen Hund innerhalb 72 Std.
zum Tod durch Nierenversagen führen.

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-Schokolade ist Gift und kann zu schweren Herzproblemen führen!
Schokolade enthält Koffein und einen ähnlichen Stoff, das Theobromin.
Beide Stoffe können zu schweren Herzproblemen führen. Die Symptome
der Vergiftung hängen von der Menge und der Art der aufgenommenen
Schokolade ab. Zartbitter- bzw. Blockschokolade ist besonders gefährlich.
Kleine Hunde von wenigen Kilogramm Körpergewicht können schon nach
der Aufnahme von 20 - 30 Gramm sterben. Zwei Stückchen Zartbitter-
schokolade können für einen Chihuahua bereits tödlich sein.

Bei großen Hunden wie z.B. Schäferhunden sind 120 bis 250 Gramm
gefährlich, Kakao, Kochschokolade und schwarze Schokolade haben
die höchsten Werte, während Milchschokolade oder weiße Schokolade
niedrigere Werte haben.
Bei Aufnahme einer geringeren Menge kommt es meist lediglich zu Magen-
Darm-Problemen wie Durchfall und Erbrechen.
Tödliche Dosis liegt bei 100mg Theobromin pro Körpergewicht Hund
Symptome: Durchfall, Erbrechen, Zittern, Krämpfe, Lähmungen, Bewusst-
seinsstörung bis hin zum Tod.
Hundeschokolade bitte auch nur in geringen Mengen anbieten, denn auch
hier sind geringe Mengen Koffein und Theobromin enthalten.

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-Zwiebeln (roh, getrocknet und gekocht)
Zwiebeln enthalten das für Hunde giftige N-Propyldisulfid und Allylpropylsufid
Schon eine mittelgroße Zwiebel kann einen kleinen Hund ernsthaft schädigen 
 Hämolyse (=Zerstörung der roten Blutkörperchen)
Symptome: Durchfall und Erbrechen, später folgen Anämie (Blutarmut,
blasse Schleimhäute), Anorexie (Verweigerung von Wasser und Futter)
und Beschleunigung von Herzschlag und Atemfrequenz.
 

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-Knoblauch 
Knoblauch enthält ebenfallsN-Propyldisulfid
Bei einer Aufnahme größerer Mengen von Knoblauch, aber auch bei einer
regelmäßigen Fütterung kleiner Mengen führt dieser Inhaltsstoff zu lebens-
bedrohlicher Anämie (Blutarmut).
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-Avocado
Giftstoff für Hunde: Persin
Eine Vergiftung endet meist tödlich.
Schädigung: Herzmuskelschäden, Atemnot, Husten und Bauchwassersucht.

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-
Nikotin (Tabak)
Tödliche Dosis: 5-25g getrockneter Tabak
Symptome: Erregung, Muskelzittern, Erbrechen, Speicheln, erhöhte Atem-
und Herzfrequenz, Krämpfe, Bewegungsstörungen, Kreislaufkollaps.
Hunde und Katzen sind betroffen. Jedoch sind vor allem Jungtiere gefährdet,
da diese sehr neugierig sind, und versuchen alles zu kauen.
Trinkt ihr Hund z.B. aus einer Pfütze in der Zigarettenkippen liegen,
kann dies tödlich enden.

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-Rohes Schweinefleisch
Rohes Schweinefleisch enthält das Aujetzki-Virus (Herpesvirus), dass für
Hunde und Katzen tödlich ist.




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Warum man einen Hund, der nicht perfekt hört, besser ein gut sitzendes
Geschirr anziehen sollte!
Aus derzeitiger Sicht der Hundeanatomie und –Orthopädie wird ganz klar einem
gut angepassten Norwegergeschirr den Vorzug vor dem Halsband gegeben.
Haben Sie gewusst:
Das durch ein  Zug auf ein Halsband nach hinten oben, zur  Anhebung
der Halswirbelsäule führt und damit zur massiven Belastung der Band-
scheiben, was Wegbereiter bzw. Auslöser eines Bandscheibenvorfalls
sein kann.

Erklärung:
Der Hund hat eine kräftige oberhalb der Halswirbelsäule befindliche Nacken-
aber dazu eine relativ schwache untere Halsmuskulatur. Ein Teil dieser so
schon schwach angelegten Muskulatur dient der Bewegung von Kehlkopf
und Zungenbein. Die etwas mehr seitlich am Hals verlaufende Muskulatur
wird dominiert von Muskeln, mit dem kräftigen Vorführen des Vorderlaufes
dienen (Ziehen am Hals an Schulterblatt bzw. Oberarm).
_Was geschieht bei Zug oder Ruck nach hinten durch die Halsung? Eine
relativ schwache Muskulatur an der Unterseite des Halses versucht, dem
Zug von hinten entgegenzuwirken – wenig Schutz der Luftröhre und der
Halswirbelsäule sowie Beeinträchtigung z. B. des Schluckens!
-Was geschieht bei Zug oder Ruck durch die Halsung oder ein schlecht
sitzendes oder schlecht durchdachtes Brustgeschirr? Druck auf die mehr
seitlich verlaufende Muskulatur, die zum Ausschreiten eingesetzt werden
soll und nunmehr behindert wird – der Hund läuft nicht mehr
in normalen Bewegungsablauf, sondern mit den Vorderextremitäten im
verkürzten, sogenannten „gebundenen“ Gang (durch muskulären Fehlzug
kommt es in der Folge zu Zug- und Scherkräften speziell an den letzten
Hals- und ersten Brustwirbeln).
-Was geschieht bei Zug oder Ruck durch ein gutes Brustgeschirr? Bei
Einsatz z.B. eines Norwegergeschirres mit breitem Brustgurt verläuft
dieser über den Schaufelfortsatz des Brustbeines und die beiden Schulter-
gelenke, also weder die Beugung noch die Streckung dieser Gelenke be-
einträchtigend –der Zug erfolgt von hier nach schräg hinten oben in flachem
Winkel nach hinten (ideal wäre natürlich ein solches Geschirr, bei dem Brust –
und Bauchgurt individuell und angepasst werden könnten).
Aus orthopädischer Sicht ist abschließend festzustellen, dass Hunde mit
 chronischen Problemen der hinteren Halswirbelsäule oder vorderen Brust-
wirbelsäule häufig nach der Umstellung von eine Halsung auf ein
geeignetes Brustgeschirr eine deutliche Besserung der Symptomatik zeigen.
Quelle: Auszug des Berichtes von A. Quandt, Tierärztin mit Schwerpunkt Orthopädie, 17489 Greifswald,
Fachtierarzt Dr. A. Zohmann, Zusatzbezeichnung „Physikalische Medizin“, Leitender Tierarzt am Vierbeiner-
Reha Zentrum und Leiter der privaten Akademie für erweiterte Tiermedizin, 34537 Bad Wildungen.
 
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