Alex Pflegestelle
  Aktuell Jan 2019
 



28.01.2019

-Habe ich euch eigentlich von die Fotogrüße von Maxi gezeigt?



Maxi wurde leider zu einer über 90 Jährigen vermittelt! Die kleine Maus kam auch aus dem Ausland! Als Maxi bei der alten Dame ihr Zuhause verlor, wollte ihre Familie sie einfach im Tierheim abgeben. Zum Glück erfuhr eine alte Bekannte von mir davon und bat mich um Hilfe und so zog Maxi im Dez 2017 bei mir ein.

Maxis Fell hatte an vielen Stellen Verfärbungen und sie Kratzte sich auffallend oft. Natürlich stellte ich sie damals beim Tierarzt vor und nahm das neue Frauchen gleich mit. Der Verdacht viel auf eine Allergie.

Und schaut auch nun die süße Maus an! Kaum Fellverfärbungen mehr!!! Und sie hat Gott sei Dank toll abgenommen. Maxi genieß ihr neues Leben in Laboe und macht ihr neues Frauchen sehr viel Freude. Wie schön, dass es für Maxi nun in Deutschland doch  noch ein Happy End gab.

Hier zum  Vergleich noch ein Foto von Dez 2017






24.01.2019

Sonntag war es wieder so weit....



Unser Waldtraining konnte dank guter Wettervorhersage, wieder stattfinden.  

Auch wenn ein paar Hundeteams leider krank geworden sind und andere verhindert waren, hatten wir in unseren beschaubaren Gruppe wieder jede Menge Spaß!

Die Stimmung war wie immer super! Beim klettern, balancieren und springen wurden die eigenen Fähigkeiten gestärkt und damit Selbstvertrauen und Bindung verstärkt. Am Rückruf brauchten wir kaum arbeiten, denn durch unsere Versteckspiele (ähnlich wie bei der Fährtensuche) blieben sie lieber in unserer Nähe als uns wieder zu verlieren. So wurde es ein schöner Spaziergang, mit vielen Abenteuerlichen Erlebnissen für unsere Hunde, die sehr viel Spaß hatten in der Gruppe mit uns zu laufen und zeigen zu dürfen was ihn ihnen steckt.

Mit dabei waren, Ivo, Josi, Ex Zypernhund Ramos, Benny, meine 4 Pudel, sowie Ex Pflegehund Nando mit seinen zwei Kumpels Luca und Elmo.


Unser nächstes Treffen findet im Februar bei trockenem Wetter statt. Wenn auch ihr dabei sein möchtet, meldet euch einfach.....



















"unten durch" statt "oben drüber" ist gar nicht so einfach gewesen...

















Verstecken!









Ich danke allen netten Hundeteams für das schöne Treffen. 

Vielen Dank an meine beiden Kinder die mich wieder ganz toll unterstützt haben und die u.a. so viele schöne Fotos gemacht haben. Kaum zu glauben, dass ganz viele Fotos von meiner 6 Jährigen geknipst wurden. :-))




22.01.2019

-Und wieder erreichte mich eine sehr traurige Nachricht! Mein erster Pflegehund Wilson, ist gestern über die Regenbogenbrücke gegangen.



Der arme süße Wilson wurde im Juni 2009 mit ca. 5 Monaten von seinen Züchter ins schreckliche Sirius Tierheim gebrach!!!

Diese furchtbare Lagerhalle, in der es unglaublich laut, dunkel und stickig war. Nicht immer wurde darauf geachtet, wer in welchen Zwinger nun mit welchen Hund zusammen leben kann und so kam es immer wieder zu Beißereien, die oft auch tödlich endeten.

Monate lang musste er dort ausharren bis er im Nov zu mir in Pflege kommen konnte. Heute unvorstellbar, dass ein Wuschel wie Wilson, Monate lang auf eine Pflegestelle warten musste!

Am 22 Nov 2009 kam Wilson als erster Pflegehund zu uns!!! Das war ein ausgesprochen sehr emotionales Erlebnis für die ganze Familie!

Wilson schaffte es sofort uns alle zu verzaubern! Und das obwohl ich mich Monate lang vorher auf das Abenteuer Pflegehund vorbereitet hatte. Wir waren erstaunt über seine ausgesprochen freundliche und fröhliche Art. Kaum war Wilson bei uns angekommen, tat er so als würde er schon immer bei uns leben. Das machte den Abschied damals, für alle sehr schwer. 

Keine 24 Std. war bei uns zog er schon in sein "für immer Zuhause". Dort lebte er bei einer sehr netten Familie mit noch weiteren Hunden in einem Haus mit Garten in Walsrode.

Wilson, der nun Willy gerufen wurde, war ein verrückter kleiner Kerl! Er hielt seine Familie ganz schön auf trapp. Glücklicher Weise hörte ich all die Jahre immer mal wieder was von ihn.

Die letzte beunruhigende Nachricht bekam ich im Sep letzten Jahres. Frauchen schrieb das er seit 2016 unter starken Hautproblem und unterschiedlichen Lahmheiten litt! Er bekam 4-5 Tbl. am Tag....sie waren regelmäßig in der Tierklinik Lüneburg. Jetzt entdeckten sie Wasser im Bauchraum und eine Entzündung der Bauchspeicheldrüsen kam noch dazu....die Tierklinik musste ihn leider von seinem leiden erlösen. Nächsten Monat wäre er 10 Jahre alt geworden.

Momories 2009


damals gab es nur Gina und Sandy bei uns!


gerade Zuhause angekommen!



Wilson fühlte sich sofort wohl bei uns.

Ein weiches Kuschelkörpchen erobert! Davon träumen wohl ganz viele arme Hunde die im Tierheim ausharren müssen...…

R.I.P Wilson -du wirst immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben.




13.01.2019

-Traurige Nachrichten von "meinen" kleinen Sorgenkind "Bonny"



Bonny ist leider am Mittwoche, den 09.01.2019 über die Regenbogenbrücke gegangen.

Ende letzten Jahres hatte ich ja schon von Bonny berichtet, dass es ihr nicht mehr so gut ging....


Ihr Frauchen schreibt:

Es ging ihr die letzte Zeit nicht so gut, das Futter schmeckte nicht mehr (sie durfte ja nur noch ihr Nieren-Spezialfutter essen). Sie hatte aber einen unbändigen Überlebenswillen, sie wollte unbedingt bei mir bleiben und hat dafür immer wieder ihre schon weniger gewordenen Kräfte mobilisiert. Sie hat wirklich großes geleistet und war sehr tapfer, weil sie mich so absolut und bedingungslos geliebt hat - ich sie aber auch.....
 
Wir hatten noch einige Tage, an denen wir uns sehr nah waren und jeder die Liebe des anderen gespürt hat. Dann durfte sie dank einer netten Tierärztin, die trotz der Tatsache, dass wir noch nie bei ihr waren, nach Hause gekommen ist, um Bonny über die Schwelle zu helfen, friedlich und problemlos auf die andere Seite wechseln.
 
Ich bin sehr sehr dankbar für die Zeit, die ich mit Bonny hatte, aber natürlich vermisse ich sie sehr. Sie war ein absoluter Schatz, hat mir so viel Liebe gegeben und ich habe viel von ihr und durch sie lernen dürfen. Ich möchte die schöne Zeit an ihrer Seite nicht missen.
 
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Bonnys Geschichte:

Am 11.06.2010 kam die damals einjährige Bonny zu uns.

Es hieß damals das Bonny auf Grund ihres Verhaltens eingeschläfert werden sollte, da niemand wusste wohin mit ihr. Ins Tierheim konnte sie mit ihren Verhaltensauffälligkeiten nicht. Pflegestellen gab es kaum. Also blieb irgendwie nur ich als Lösung übrig.....

Bonny zeigte starke Verhaltensauffälligkeiten, es hieß das sie als Welpe gequält wurde. Sie drehte sich in Kreis, jagte ihren Schwanz und schnappte dabei nach allen was ihr in den Weg kam. Wenn man sie streichelte musste das streicheln mit einen Kopf kraueln beenden ansonsten biss sie zu.


Nur auf Grund der Tatsache, dass es damals kaum Pflegestellen gab und sie sonst eingeschläfert worden wäre, nahm ich sie trotz meiner Kinder in Pflege!






Bonny war damals zusammen mit Duke, der das steife Bein hatte bei uns.





Nach nur 8 Tagen zog Bonny bereits wieder aus. Ihr neues Frauchen wollte sich von ihren "Macken" nicht beeindrucken lassen. So zog Bonny am 19.06.2010 zu einer sehr netten Frau und einen süßen King Charles Spaniel Rüden und einer Katze nach Norderstedt.



2014 und 2015 kam Bonny zu uns zu Besuch. Leider hat sich ihr Verhalten nicht geändert.
Dann verstarb leider Bonnys Frauchen, glücklicherweise konnten Bonny und Antoni in der Familie bleiben. 


Bis Februar 2018 war Bonny immer putzmunter und ist gerannt und wie ein Flummi gehüpft, obwohl es ihr schon etwas schlechter ging. Sie hatte schon länger eine stark vergrößerte Herzkammer, dank Medikamente ging es ihr aber einigermaßen gut. 

Nach dem im Februar 2018 ein Geschwür unter der Achsen entfernt wurde und es ihr die nächsten Monate immer wieder schlecht ging, stellte man fest, dass 
sie einen portosystemischen Shunt, d. h. das Blut geht ungefiltert in den Körperkreislauf kommt. Sie hat zu viel Ammoniak im Blut, wird dadurch vergiftet. Die Leber hat sich zurück entwickelt, die Nieren haben die Reinigung versucht, zu übernehmen...…..


Für mich war Bonny einer dieser ganz besonderen Pflegehunde die ich nie vergessen werde.

R.I.P Bonny!


10.01.2019


-Fotogrüße von der Dreibeinigen Mini!





















Mini geht es sehr gut! Sie liebt den Strand und das Meer. Ihre Familie ist sehr glücklich mit ihr. Nach wie vor ist sie sehr verschmust und unheimlich lieb zu jedem.


Minis Geschichte:

Mini wurde auf Zypern angefahren, -mit letzter Kraft lief sie in einen Hauseingang. Zum Glück wurde sie gefunden und zum Tierarzt gebracht. Der Tierarzt musste leider ihr Bein amputieren. Mini konnte bis zur Ausreise beim Tierarzt bleiben und kam dann am 21.11.2014 zu uns in Pflege. Am    21 Dez 2014 zog sie zu einer netten Familie mit einen Sohn nach Hamburg.





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01.01.2019

Ich wünsche euch ein zufriedenes, gesundes und glückliches 2019!
  
                                                            
Ich hoffe, eure Hunde haben den Jahreswechsel gut überstanden. Meine eigenen Hunde sind zum Glück alle "Schussfest und so verlief bei uns alles reibungslos.  

Solltet ihr einen Hund besitzen für dem Sylvester viel Stress bedeutet, könnt ihr euch gern bis zum Herbst an mich wenden, damit das nächste Sylvester auch für euch stressfreier wird.


-Ich fange das Jahr mal mit einer wundervollen Nachricht an, die mich sehr glücklich gemacht hat.

Roumbi ist gesund! Er hat keine Leishmaniose mehr!!!

Zugegeben, ich war damals sehr skeptisch, als Roumbis Frauchen meinte, sie würde ihn mit Kokosnuss ihn schon gesund bekommen.
 
Ich selbst hatte bis zu diesen Zeitpunkt keinerlei Erfahrung mit Kokosöl. Dank ihres Buches, was sie mir bei der Ankunft schenkte, änderte sich das zum Glück.

Es dauerte 1,5 Jahr und nun ist sein dauerhafter Leishmaniose Wert von 11 auf 8 gesunken. Von 1-10 bedeutet kein Leishmaniose, ab 11 ist man Leishmaniose pos.! 

Obwohl es heißt, dass die Krankheit nicht heilbar ist, habe ich im laufe der Jahre gelegentlich von Fällen gelesen, wo der Titer so weit gesunken ist, dass man keine Leishmaniose mehr nachweisen konnte. Es gibt also immer mal wieder Fälle, wo das der Fall ist. Ob bei Roumbi das Kokosöl dazu beigetragen hat, dass der Titer gesunken ist, kann keiner sagen.

Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr euch gern an mich wenden.


Roumbis Geschichte:

Roumbi prof
Roumbi wurde im Mai 2012 geboren. Mit einem Jahr wurde er damals ausgesetzt, seine Finderin behilt ihn 3 Jahre, bis sie ihn dann im Mai 2016 im Tierheim abgab, weil sie keine Zeit mehr für ihn hatte.

Leider wurde im Tierheim festgestellt das er Leishmaniose pos. war und somit wurde er ein Patenhund mit nur ganz, ganz      geringen Chancen, jemals wieder das Tierheim verlassen zu können.

Roumbis Frauchen war der erste Mensch den ich in 8 Jahren Tierschutz kennenlernte, die sich ganz bewusst für ein Leishmaniosehund entschieden hatte. So vielen Menschen zuvor hatte diese Krankheit immer sehr viel Angst bereitet und sie sind alle immer von der Vermittlung zurück getreten, wenn der Hund vor der Ausreise pos. getestet wurde. 

Ich will hier nicht die Leishmaniose schön reden, sie kann durchaus schwer verlaufen und tödlich enden. Aber dieses Beispiel zeigt, dass es nicht immer so enden muss!









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Hier lernen die Hunde nicht nur die nötigen Grundkommandos um sich gut im Alltag zu benehmen. Der neue Erlebnissparcour stärkt die Beziehung zwischen Mensch und Hund, da gemeinsame Übungen helfen, Vertrauen zu seinen Halter und Selbstbewusstsein für seine eigenen Fähigkeiten aufzubauen. Und ganz nebenbei bringt es den Hunden unheimlich viel spaß!